Seestadt Campus Nord

Bildungscampus Seestadt Aspern

bauXund war Teil des erfolgreichen Konsortiums, das die Ausschreibung für dieses-Projekt gewonnen hat. Der „Bildungscampus Seestadt Aspern“ wurde im 22. Bezirk errichtet.

Dabei handelte es sich um ein PPP-Projekt (Public-private-partnership) mit der Stadt Wien, das architektonische Konzept stammte von Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH. Der Schulbetrieb wurde planmäßig mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 aufgenommen.

Bei diesem Projekt mussten die umfassenden bauökologischen ÖkoKauf Wien Kriterien der Stadt Wien umgesetzt werden. Zusätzlich erfolgte, wie bei jedem Projekt in Aspern, nach den Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) eine Gebäudezertifizierung.

„Bei diesem Campusprojekt konnte bauXund seine langjährige Erfahrung bei der Umsetzung der ÖkoKauf Wien Kriterien erneut erfolgreich anwenden,“ freut sich bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Unser erstes Projekt war der Pavillon Austria im Otto Wagner Spital im Jahr 2003, das erste bauökologische ÖkoKauf Wien Projekt der Stadt Wien überhaupt,“ erinnert sich Belazzi.

Der Bildungscampus Seestadt Aspern wurde auf Bauplatz H3 in der Seestadt errichtet. Er beherbergt  drei Kleinkindergruppen, neun Kindergartengruppen, eine 17-klassige Ganztagsvolksschule, eine 16-klassige Ganztags-Neue-Mittelschule, 4 sonderpädagogische Klassen, zwei Normturnsäle, einen Gymnastikraum und ein Jugendzentrum.

„bauXund führte als Auditor, in Zusammenarbeit mit dem bisherigen Auditorenteam des Bauherrn und anderen am Planungs- und Ausführungsprozess Beteiligten, den Bildungscampus in Aspern erfolgreich auf die angestrebte, vertraglich vereinbarte ÖGNB-Zertifizierungsstufe hin,“ sagte Belazzi. „Die Arbeiten wurden im Juni 2021 fertiggestellt, Baubeginn war im Mai 2019.“

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund begleitete die Ausschreibung der Subunternehmer des Generalunternehmers und stellte damit die Integration der o.a. bauökologischen Vorgaben (ÖkoKauf Wien Kriterien) sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wurde die Einhaltung dieser bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase in enger Abstimmung mit der Bauleitung des GU überwacht.
  • Das Hauptaugenmerk bei der bauökologischen Begleitung lag auf der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC (auch bei Elektroinstallationen), Bioziden, Schwermetallen und organischen Lösungsmitteln (VOC).
  • Sicherstellung des Einsatzes heimischer Hölzer, Ausschluss von Tropenholz.
  • Koordination der Raumluftmessungen (VOC, Formaldehyd) als Nachweis einer guten Innenraumluftqualität vor Übergabe an die NutzerInnen.
  • bauXund als Auditor stellte in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten die vertraglich vereinbarte ÖGNB-Zertifizierungsstufe sicher.