ORF-Funkhaus Wien

ORF-Funkhaus Wien

Funkhaus Wien erwacht zu neuem Leben

Das ORF-Funkhaus in der Argentinierstraße 30a im 4.Wiener Gemeindebezirk ist ein ganz besonderes Gebäude. Es ist ein Leuchtturm der österreichischen Mediengeschichte und ein Architekturjuwel. Das Gebäude wurde großteils in den Jahren 1935–1939 im Auftrag des Vorgängers des ORF, der staatlichen RAVAG, errichtet. Das Gebäude steht seit 1999 unter Denkmalschutz. 2016 wurde es an die Rhomberg Gruppe verkauft. Diese plant eine multifunktionale Nutzung für das Objekt, einerseits als Location für Kunst- und Kulturschaffende, andererseits als Wohnungen und ein Hotel. bauXund ist mit der Schad- und Störstofferkundung der von der Umnutzung umfassten Gebäudeteile beauftragt.

„Die Schadstofferkundung im Funkhaus ist aufgrund der historischen Bedeutung des Gebäudes eine ganz besondere Aufgabe“, stellt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi fest. „Es ist das älteste Funkhaus Österreichs und diese Geschichte ist in den Aufnahmestudios und den anderen Räumen des Hauses spürbar.

Die Recycling-Baustoff-Verordnung (BGBl.II 290/2016), oft mit „Schadstofferkundung“ gleichgesetzt, ist die gesetzliche Grundlage für die Erkundungsaufgabe. Für manchen ist sie eine lästige gesetzliche Pflicht, die das Bauen noch komplizierter und teurer macht. Doch die steigende Nachfrage nach dieser Leistung zeigt, dass diese als Grundlage für Kreislaufwirtschaft der anfallenden Bauabfälle und zum Schutz der Arbeitnehmer:innen und Anrainer:innen erkannt ist. Und sie liefert die stabile Kalkulationsgrundlage für die zu erwartenden Rückbau- und Entsorgungskosten.