Außenansicht Wohnpark
Modell des Wohnparks
Garage zeigt riesige Dimension des Wohnparks
Über 40 Haustechnikräume wurden erkundet
Wärmewende im Wohnpark Alterlaa begleitet
Der Wohnpark Alterlaa ist mit etwa 3.200 Wohnungen und 287.000 m² Wohnnutzfläche eine der größten Wohnanlagen Österreichs. Nun soll deren CO2-Bilanz signifikant verbessert werden. Einerseits sollen Energieeffizienz-Maßnahmen wie die thermische Verbesserung der Gebäudehülle und haustechnische Optimierungen umgesetzt werden, andererseits heißt es „Raus aus Gas“. Derzeit wird der Wohnpark und der angeschlossene Kaufpark mit Gas beheizt, etwa 12.000 t CO2 jährlich entstehen bei der Energieversorgung aller Flächen. Nun soll diese schrittweise auf Geothermie und Wärmepumpen umgestellt werden.
bauXund ist bei diesem mehrjährigen Sanierungsprojekt als Schadstofferkunder vom Bauherrn AEAG, einer Tochtergesellschaft der Gesiba, beauftragt. In Vorbereitung der Ausschreibung wurden die Bereiche der geplanten Maßnahmen begangen, um eventuell in den 1970er Jahren verbaute und heute noch in Verwendung befindliche Schadstoffe bei haustechnischen Anlagen und an der Gebäudehülle zu identifizieren.
„Der Wohnpark Alterlaa ist eine Ikone einer funktionierenden Satellitenstadt der 1970er Jahre,“ sagt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi, der auch als Schadstofferkunder vor Ort tätig war. „Für bauXund war dies ein besonderer Auftrag beizutragen, dass dieses große Wohnprojekt auch aus Klimaschutzgründen ein Vorzeigeprojekt der dringend erforderlichen energetischen Transformation wird. Die von uns durchgeführte Schadstofferkundung der mehr als 40 Haustechnikzentralen des Wohnparks Alterlaa zeigt die Dimension der Aufgabe mehr als deutlich.“
Der Wohnpark Alterlaa besteht aus drei 400 m langen Gebäudezeilen, die jeweils 23 bzw. 27 Stockwerken hoch sind. Die untersten beiden Ebenen sind Sockelgeschoße, die alle Gebäude miteinander verbinden, in der die Parkplätze situiert sind und über die auch die Ver- und Entsorgung aller Gebäude verläuft.
Die geplante Wärmewende des Wohnpark Alterlaa wurde auch wissenschaftlich durch FFG-finanzierte Forschungsprojekte (etwa: „Decarb Alt Erlaa“) unterstützt, um die verfügbaren Potenziale in einer so großen Wohnhausanlage detailliert zu untersuchen und anschließend diese Erkenntnisse für die Decarbonisierung anderer großer Wohnprojekte zu klimaneutralen Quartieren verfügbar zu machen.




















