Silo zertifiziert

Silo zertifiziert

Silo zertifiziert

Silo zertifiziert

Silo zertifiziert

Im 23. Wiener Gemeindebezirk an der Adresse Lemböckgasse 59 wurde der dritte Bauteil des Bürokomplexes Silo Offices errichtet. Mit dem Projekt Silo Next schließt sich der Campus Silo Offices. Als letzter Bauteil bietet Silo Next auf ca. 12.600 m² BGF wieder moderne Büroflächen mit DGNB-Gold Zertifikat und erfüllt weiters die EU-Taxonomie-Kriterien. Der Bauherr des Silo Next ist die Strabag Real Estate GmbH.

„Wir freuen uns, bei diesem großen Büroprojekt für den Bauherrn Strabag Real Estate das DGNB Gold Audit umsetzen zu dürfen. Ein Ziel, dass mittlerweile durch die Ausstellung des DGNB-Endzertifikats durch die ÖGNI vor wenigen Wochen erreicht wurde,“ stellt bauXund-Auditor Dr. Edwin Harrer fest. „Ergänzend wurden wir auch mit der Koordination der Erfüllung der EU-Taxonomie-Kriterien beauftragt. So wie beim DGNB-Audit haben wir auch hier allen erforderlichen Fachplanungsleistungen wie Ökobilanzierung, Bauökologie, Klimarisikoanalyse und Rückbaukonzept selbst erbracht.

Mit dem Projekt Silo Next schließt sich der dreiteilige Campus Silo Offices. Als letzter Bauteil wurde das Silo Next in südlicher Angrenzung zum Silo Plus errichtet. Es bietet, wie die anderen beiden Silos, wieder moderne, flexible Büroflächen mit nachhaltiger Gebäudetechnik und zertifizierten Gebäudequalitäten.

2012 begleiteten wir damals den Bauherrn Immorent als Bauökologie-Konsulentin bei der ersten Baustufe des Silo Campus“, sagt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Nun schließt sich mit dem Silo Next und den beiden durchgeführten Audits für uns nach fast 15 Jahren die Silo-Projektbearbeitung.“

 

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Dr. Thomas Belazzi

Dr. Thomas Belazzi

FACHBUCH: Zukunftsfähig sanieren

FACHBUCH: Zukunftsfähig sanieren – von der Planung bis zur Umsetzung

Im Linde Verlag ist im Frühjahr 2026 ein Fachbuch[1] zur Nachhaltigen Gebäudesanierung erschienen, das sich an Eigentümer:innen, Investor:innen und Hausverwaltungen genauso richtet wie Architekt:innen und Fachplaner:innen. Auf 286 Seiten finden sich Grundlagen für bessere Entscheidungen und Realisierungen von Sanierungen.

„Die Sanierung ist die Königsdisziplin des Bauens. Denn hier muss einerseits der Bestand genau analysiert und verstanden werden und andererseits mit Kreativität, Innovation und genauer Marktkenntnis die Immobilie für weitere 30 Jahre für die zukünftigen Nutzer:innen interdisziplinär weiterentwickelt werden“, stellt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi, einer der Autoren des Buches, fest. „ Unser neues Buch zur nachhaltigen Gebäudesanierung soll dazu wichtige technische und ökologische Anregungen geben, auch die wichtigen juristischen Fragestellungen werden ausgiebig besprochen.“

Gebäude begleiten uns über viele Jahrzehnte. Neben Betrieb und Instandhaltung stellt die langfristige Werterhaltung eine besondere Herausforderung dar. Eine Gebäudesanierung ist notwendig, wenn Sicherheit, Energieversorgung und daraus resultierende hohe Betriebskosten, Klimaschutz, Klimaresilienz, Gesundheit oder gestiegene Komfortansprüche Maßnahmen erfordern.

In einem kompakten und praxisorientierten Überblick zeigt das Buch die aktuellen Anforderungen auf und beschreibt Lösungen zur erfolgreichen Umsetzung:

  • Blick auf Prozess, Entscheidungsstrukturen und Finanzierung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Energieeffizienz
  • Bauökologie: Wirkung von Bauprodukten und Komponenten auf Gesundheit und Umwelt
  • Erneuerbare Energien für die Wärme- und Kältebereitstellung

Gelungene Beispiele aus der Praxis legen dar, dass nachhaltige Sanierungen technisch, wirtschaftlich und organisatorisch gut realisierbar sind.

Die Autor:innen des Buches decken mit viel Praxiserfahrungen die Breite der Sanierungsthemen von Bauphysik, Energieeffizienz und Gebäudetechnik über Bauökologie und Projektmanagement bis zum Wohn- und Immobilienrecht ab.

Die Autor:innen sind neben Herausgeber Bmstr. DI Helmut Schöberl in alfabetischer Reihenfolge Dr. Thomas Belazzi, DI Johannes Fechner, Mag. Christian Otto Maier, DI Alina Peischl, DI Martin Ploß und Ing. Anita Preisler MSc.

Das Inhaltsverzeichnis ist hier einzusehen, eine Leseprobe hier.

Das Buch ist beim Linde Verlag erhältlich.

[1] Nachhaltige Gebäudesanierung; Anforderungen, Planung und Umsetzung zukunftsfähiger Sanierungen: Helmut Schöberl (Hrsg). Linde Verlag 2026, 286 Seiten, ISBN 978-3-7073-5370-9

Oberes Hausfeld

Hausfeld, Bauplatz M3 © KIBB Immobilien GmbH

Wohnprojekt Hausfeld Bpl. F2

Hausfeld Bpl. F2 © Schreinerkastler

bauXund im Quartier „Oberes Hausfeld“

Im 22. Wiener Bezirk entsteht im Stadtentwicklungsgebiet „Oberes Hausfeld“ ein neues urbanes und autofreies Quartier entlang der U-Bahnlinie U2. Auf dem 26 ha großen Areal in Wien-Donaustadt wurde in einem dialogorientierten Verfahren der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan entwickelt. In drei Bauphasen von 2024 bis 2030 sollen in Summe 3.000 Wohnungen auf 39 Bauplätzen errichtet werden.

bauXund hat bisher in diesem Quartier von fünf Bauträgern auf zehn Bauplätzen Aufträge für die bauökologische Begleitung durch ein Produkt- und Chemikalienmanagement erhalten. Diese Bauträger sind KIBB, Wiener Heim, GSG, Erste ÖSW und Heimbau. Insgesamt etwa 1.200 Wohneinheiten werden so bauökologisch begleitet. Zusätzlich ist bauXund bei etwa 400 Wohneinheiten und vier Bauplätzen mit der Koordination einer klimaaktiv Zertifizierung beauftragt.

„bauXund führt seit 25 Jahren mit dem von uns entwickelten Produkt- und Chemikalienmanagement bauökologische Begleitungen zur Sicherstellung einer guten Raumluftqualität im Wiener Wohnbau durch,“ sagt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Wie bei den derzeit in Bau befindlichen Quartieren „An der Schanze“ und „Meischlgasse“ haben wir nun auch bei Quartier „Oberes Hausfeld“ für etwa 1.200 Wohneinheiten Aufträge für die Prüfung und Sicherstellung der bauökologischen Qualität bekommen,“ freut sich bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Das ist für uns erneut ein sehr großer Vertrauensbeweis.“

Außenansicht Wohnpark Alterlaa

Außenansicht Wohnpark

Modell des Wohnparks

Modell des Wohnparks

Garage zeigt riesige Dimension des Wohnparks

Garage zeigt riesige Dimension des Wohnparks

Über 40 Haustechnikräume wurden erkundet

Über 40 Haustechnikräume wurden erkundet

Wärmewende im Wohnpark Alterlaa begleitet

Der Wohnpark Alterlaa ist mit etwa 3.200 Wohnungen und 287.000 m² Wohnnutzfläche eine der größten Wohnanlagen Österreichs. Nun soll deren CO2-Bilanz signifikant verbessert werden. Einerseits sollen Energieeffizienz-Maßnahmen wie die thermische Verbesserung der Gebäudehülle und haustechnische Optimierungen umgesetzt werden, andererseits heißt es „Raus aus Gas“. Derzeit wird der Wohnpark und der angeschlossene Kaufpark mit Gas beheizt, etwa 12.000 t CO2 jährlich entstehen bei der Energieversorgung aller Flächen. Nun soll diese schrittweise auf Geothermie und Wärmepumpen umgestellt werden.

bauXund ist bei diesem mehrjährigen Sanierungsprojekt als Schadstofferkunder vom Bauherrn AEAG, einer Tochtergesellschaft der Gesiba, beauftragt. In Vorbereitung der Ausschreibung wurden die Bereiche der geplanten Maßnahmen begangen, um eventuell in den 1970er Jahren verbaute und heute noch in Verwendung befindliche Schadstoffe bei haustechnischen Anlagen und an der Gebäudehülle zu identifizieren.

„Der Wohnpark Alterlaa ist eine Ikone einer funktionierenden Satellitenstadt der 1970er Jahre,“ sagt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi, der auch als Schadstofferkunder vor Ort tätig war. „Für bauXund war dies ein besonderer Auftrag beizutragen, dass dieses große Wohnprojekt auch aus Klimaschutzgründen ein Vorzeigeprojekt der dringend erforderlichen energetischen Transformation wird. Die von uns durchgeführte Schadstofferkundung der mehr als 40 Haustechnikzentralen des Wohnparks Alterlaa zeigt die Dimension der Aufgabe mehr als deutlich.“

Der Wohnpark Alterlaa besteht aus drei 400 m langen Gebäudezeilen, die jeweils 23 bzw. 27 Stockwerken hoch sind. Die untersten beiden Ebenen sind Sockelgeschoße, die alle Gebäude miteinander verbinden, in der die Parkplätze situiert sind und über die auch die Ver- und Entsorgung aller Gebäude verläuft.

Die geplante Wärmewende des Wohnpark Alterlaa wurde auch wissenschaftlich durch FFG-finanzierte Forschungsprojekte (etwa: „Decarb Alt Erlaa“) unterstützt, um die verfügbaren Potenziale in einer so großen Wohnhausanlage detailliert zu untersuchen und anschließend diese Erkenntnisse für die Decarbonisierung anderer großer Wohnprojekte zu klimaneutralen Quartieren verfügbar zu machen.

Sanierung Minoritenplatz

Sanierung Minoritenplatz

Container am Minoritenplatz

Container am Minoritenplatz

Sanierung Minoritenplatz

Klimaaktives Innenministerium

Nach fast 40 Jahren Nutzung wird Bundesamtsgebäude (BAG) Minoritenplatz des Bundesministeriums für Inneres nun generalsaniert. Im Zuge dieses Bauvorhabens werden im Gebäude alle Büroflächen für die über 700 Bediensteten neu gestaltet sowie auch das Bundeslagezentrum und eine Polizeiinspektion eingerichtet. Die Generalsanierung umfasst etwa 26.000 Quadratmeter und beinhaltet auch eine thermische Sanierung der Gebäudehülle, bei der u. a. 1.000 Fenster neu eingebaut werden. Auftraggeberin ist die Austrian Real Estate (ARE).

bauXund ist mit der klimaaktiv „Gold“ Zertifizierung und der EU-Taxonomie-Bewertung sowie allen damit verbundenen Fachplanungsleistungen wie Ökobilanzierung, Chemikalien- und Produktmanagement, Klimarisikoanalyse, Rückbaukonzept etc. beauftragt,“ sagt bauXund-Projektleiter Dipl.-Ing. Lukas Wukits. „Zusätzlich koordinieren wir die Umsetzung der anspruchsvollen bauökologischen Kriterien für nachhaltige Beschaffung „naBe“ der öffentlichen Beschaffung.“

Das 1986 errichtete Objekt mit seiner Anschrift Minoritenplatz 9 liegt im Herzen der Stadt und auch der Republik. Die Nachbargebäude des Innenministeriums sind das Bundeskanzleramt und die Hofburg mit dem Sitz des Bundespräsidenten. Weiters liegt es neben der denkmalgeschützten gotischen Minoritenkirche.

Seit Baubeginn im Mai 2025 wurde das Gebäude entkernt und auf den Rohbauzustand aus 1986 zurückgeführt. Es blieb nur das tragende Gebäudeskelett. Die Fertigstellung und damit die Wiederaufnahme der Gebäudenutzung ist für Ende 2028 geplant.

„Wir freuen uns bei diesem Leuchtturm-Sanierungsprojekt im Herzen Wiens mit der Koordination der anspruchsvollen Nachhaltigkeitsziele beauftragt worden zu sein,“ freut sich bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi.

Sanierung Sintstraße Linz

11 bauliche idente Wohngebäude bilden einen Anger, einen gemeinsamen „Dorfplatz“ für alle Bewohner:innen.

Sanierung Sintstraße

Die Schad- und Störstofferkundung wurde 2016 gesetzlich mit der Recycling Baustoff Verordnung verankert. Mittlerweile, fast 10 Jahre später, ist sie in der Mitte der Bauwirtschaft angekommen und wird (oft) umgesetzt. Der Mehrwert ist klar: Nur mit Abtrennung von Schad- und Störstoffen vor Abbruch oder Rückbau kann Kreislaufwirtschaft funktionieren.

Doch die Schadstofferkundung kann noch einen zweiten Mehrwert haben. Vor Ankauf eines Bestandsobjekts eine Schadstoffbegehung zur Erhebung der verbauten Schadstoffe durchführen und damit der Abschätzung der dadurch entstehenden Rückbau- und Entsorgungskosten. So wie es bei Altlasten im Boden seit vielen Jahren üblich ist. So gibt es später keine bösen finanziellen Überraschungen wegen Mehrkosten durch den Rückbau und die Entsorgung von Asbest, Teer/PAK, Holzschutzmittel/Biozide, FCKW, Mineralwolle/KMF, PVC & Co. im Bestandsobjekt.

Diesen vorausschauenden Weg hat die Strabag Real Estate beim Ankauf der etwa 100 Jahren alten Wohngebäude in der Linzer Sintstraße vorbildlich bereits 2019 gewählt. bauXund durfte den Bauträger sowohl bei der Erhebung und Mehrkostenabschätzung durch Gebäudeschadstoffe vor Ankauf als auch später bei der umfassenden Schad- und Störstofferkundung unterstützen. Und durch eine Schadstoff-Rückbaubegleitung den vor der Sanierung erfolgten Schadstoff-Rückbau begleiten. Und heute sind die Bestandsobjekte schadstofffrei und es entsteht derzeit in den alten Mauern neuer Wohnraum...

Energieautarke Sport Arena Wien

© Strabag

Energieautarke Sport Arena Wien

© Strabag

Energieautarke Sport Arena Wien

© Strabag

Energieautarke Sport Arena Wien

© Strabag

Energieautarke Sport Arena Wien

© Strabag

Energieautarke Sport Arena Wien

Am 6. September 2025 wurde die neue Sport Arena Wien mit einem großen Fest offiziell eröffnet. Sie ist eine multifunktionelle Sporthalle mit drei unabhängig bespiel- und begehbaren Einheiten, auf verschiedenen Ebenen. Die Anlage dient als Trainings- und Veranstaltungsstätte und kann auch für internationale Spiele genutzt werden.

„Es ist die erste Sporthalle dieser Größenordnung in Österreich und wird nach anspruchsvollen Vorgaben hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimaschutz realisiert. Das Gebäude erreicht den Zertifizierungsstandard "klimaaktiv Gold", freut sich bauXund-Projektleiter Dipl.-Ing. Lukas Wukits. „Wir haben bei allen eingesetzten Baustoffen deren bauökologische Qualität nach ÖkoKauf Wien Kriterien geprüft und den Generalunternehmer ARGE Granit-Strabag bei der Erfüllung der klimaaktiv Gold Kriterien unterstützt.“

Die an der Stelle des Dusika Radstadions neben den Ernst-Happel-Stadium errichtete Halle, geplant von Architektur Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH, hat beeindruckende Dimensionen: Die drei Hallen haben 13.000 m² Sportflächen für Leichtathletik Ballsport, Turnen, Kraft- und Kampfsport und Multifunktionsräume für Yoga, Cheerleading, Kinderturnen und Gesundheitssport. Durch die in Ebenen angeordneten Sportbereiche konnte bei gleichzeitiger Reduktion der versiegelten Fläche eine Verdreifachung der Sportnutzfläche gegenüber dem früheren Dusika-Stadium erreicht werden.

Das Gebäude wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben. Die Temperaturregelung, sowohl Heizung als auch Kühlung, erfolgt durch ein innovatives System aus Geothermie, Wärmepumpen und Bauteilaktivierung. Die benötigte Energie stammt von der eigenen Photovoltaikanlage. Durch die direkte Anbindung an die U-Bahn-Linie U2 (Station „Stadion“) und weitere öffentliche Verkehrsmittel ist die Sport Arena Wien sehr gut öffentlich erreichbar.

„Wir von bauXund freuen uns bei diesem Leuchtturmprojekt der Sport Arena Wien bei Bauökologie und klimaaktiv Gold Audit mitgewirkt zu haben,“ schließt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi.

Quartier „An der Schanze“

© by expressiv.at

Quartier „An der Schanze“

© by expressiv.at

Quartier „An der Schanze“

© by expressiv.at

Quartier „An der Schanze“

Der wohnfonds_wien führte für das Quartier „An der Schanze“ im 21. Wiener Gemeindebezirk einen zweistufigen Bauträgerwettbewerb durch. Dabei stand die Konzeption eines dynamischen Stadtteils auf einem 71.400 m² großen Areal mit neun Bauplätzen im Vordergrund. Das Projekt gehört zum Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld, etwa 1.500 Wohneinheiten sollen errichtet werden. Die Fertigstellung ist für 2026/2027 geplant.

bauXund hat in diesem Quartier von sieben gemeinnützigen Bauträgern auf sechs Bauplätzen Aufträge für die bauökologische Begleitung (Produkt- und Chemikalienmanagement) erhalten. Diese Bauträger sind Arwag, Aufbau, EBG, Familienwohnbau, Neue Heimat, Schwarzatal und die SG Altmannsdorf-Hetzendorf. Insgesamt errichten diese knapp 1.200 Wohneinheiten. Zusätzlich koordiniert bauXund für Familienwohnbau und die SG Altmannsdorf-Hetzendorf für deren Projekte mit in Summe etwa 550 Wohneinheiten jeweils klimaaktiv Audits mit dem Zertifizierungsziel „Silber“.

„bauXund führt seit 25 Jahren mit dem von uns entwickelten Produkt- und Chemikalienmanagement bauökologische Begleitungen zur Sicherstellung einer guten Raumluftqualität im Wiener Wohnbau durch,“ sagt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Für 1.200 Wohneinheiten von sieben Bauträgern zeitgleich in einem Quartier die bauökologischen Qualitäten zu prüfen, ist auch für uns etwas Besonderes. Diese Dimension ist ein großer Vertrauensbeweis und freut uns besonders.“

Parkhotel Hirschwang

Ansicht Parkhotel

Parkhotel Hirschwang

Terrassen-Ausblick

Sanierung Parkhotel Hirschwang

2023 begann die Planung für die Sanierung und Erweiterung des Parkhotel Hirschwang in Reichenau (NÖ). Zentrale ökologische Ziele sind insbesondere eine Verbesserung der thermischen Gebäudehülle, die Dekarbonisierung des Heiz- und Warmwasser-Energiebedarfs, die Eigenerzeugung von elektrischer Energie durch Photovoltaik durch die Nutzung der Dach- und Parkplatzflächen und die Anpassung an den Klimawandel. Das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt soll nach den neuen ÖGNB-Kriterien mit dem Ziel „Gold“ zertifiziert werden, weiters sollen die Kriterien der EU-Taxonomie Verordnung erfüllt werden. Die Generalplanung erfolgt durch Maurer & Partner Architekten.

Die Geschichte des Parkhotel Hirschwang, das direkt am Fuße der Rax gelegen ist, startete mit dem Neubau eines Erholungsheims durch die Arbeiterkammer Niederösterreich im Jahr 1978. Das Gebäude wurde in den folgenden Jahrzehnten immer wieder erweitert bzw. modernisiert, heute hat es etwa 6.100 m² NGF. Neben dem Hotelbetrieb umfasst das Angebot des Parkhotels auch ein Restaurant und Café und einen Seminarbereich.

„bauXund wird das Projekt über die gesamte Planungs- und Bauphase begleiten,“ sagt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Wir haben die Schad- und Störstofferkundung am Beginn der Planungsphase durchgeführt, damit eventuell verbaute Schadstoffe lokalisiert und in der Planung und Ausschreibung berücksichtigt werden können. Derzeit koordinieren wir planungsbegleitend das Audit.“

„Mit dem ÖGNB-Gebäudeaudit, nach den neuen 2024 veröffentlichten Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, können gleichzeitig auch alle Kriterien der EU-Taxonomie-Verordnung geprüft werden und so diese beiden Audits gleichzeitig von bauXund für den Bauherrn umgesetzt werden,“ stellt bauXund-Auditor Mag. Lukas Wukits fest.