Nordbahnviertel Baufeld 6b2

Baufeld 6B2, Bauträger: KIBB © Franz&Sue/expressiv

Der Wilde am Nordbahnhof

Baufeld 5, Bauträger: Strabag Real Estate © OLN

Cluster am Nordbahnhof

In Covid19-Zeiten ist die Nachricht von einem Cluster normalerweise eine schlechte Nachricht. Die Cluster-Nachricht in diesem Artikel ist dagegen eine erfreuliche! Der Nordbahnhof ist ein Nachhaltigkeits-Cluster.

bauXund darf aktuell zehn Bauvorhaben am Nordbahnhof begleiten. Diese Projekte haben einen bunten Mix an Nachhaltigkeitskriterien. So wird bei allen Bauvorhaben ein Produkt- und Chemikalienmanagement für gesunde Innenräume umgesetzt. Weiters erfolgen in Summe sechs Gebäudebewertungen (ÖGNI, klimaaktiv, ÖGNB), fünfmal wird das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ angestrebt und ein Projekt soll EU-Taxonomie konform werden.

Die fünf Projektentwickler Strabag Real Estate, KIBB, ÖSW, ARWAG und WOGEM, die diese 10 Projekte realisieren, errichten in Summe mehr als 1.200 Eigentums- und Mietwohnungen, freifinanzierte ebenso wie geförderte. Weiters entsteht ein Apartmentgebäude mit etwa 10.000 m², mehrere kleine Wohnheime und Büroflächen.

„Unsere Nordbahnhof-Cluster zeigt, wie auch im Interview und im Artikel dieses Newsletters besprochen, den immer stärker werdenden Trend Nachhaltigkeitskriterien in die Planung fix einzubeziehen und diese dann in der Bauphase umzusetzen und unabhängig überprüfen zu lassen, stellt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi fest. „Aus unserer Sicht wird diese Entwicklung sowohl durch die Finanzdienstleister und Investoren aufgrund des EU Green Deal und EU-Taxonomie vorangetrieben als auch durch eine verstärkte Nachfrage von Kundenseite.“

Sektionschef Jürgen Schneider, T. Belazzi / © William Tadros

Sektionschef Jürgen Schneider, T. Belazzi/© William Tadros

Auszeichnung klimaaktiv Kompetenzpartner

© William Tadros

bauXund ist klimaaktiv Kompetenzpartner

Am 9.9.2021 fand im Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) die Auszeichnungsveranstaltung für neue klimaaktiv Kompetenzpartner statt. Dr. Thomas Belazzi und Mag. DI Lukas Clementschitsch von bauXund wurden dabei ausgezeichnet.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung, die wir uns durch viele erfolgreich abgeschlossene klimaaktiv Zertifizierungen ´verdient´ haben,“ stellt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi fest. „klimaaktiv die klare Nr.1 in Österreich gemessen an den über 1000 ausgezeichneten Gebäuden.“

klimaaktiv ist die Klimaschutzinitiative des BMK, die neben Mobilität und Erneuerbarer Energie als einen inhaltlichen Schwerpunkt nachhaltiges Bauen und Sanieren mit den zentralen Themen Energieeffizienz, ökologische Qualität, Komfort und Ausführungsqualität hat.

„bauXund führt Gebäudezertifizierung nach klimaaktiv-, ÖGNB- und ÖGNI-Kriterien durch. Durch seinen Qualitätsanspruch über als Musskriterien definierte Mindeststandards und die Tatsache, dass es das einzige staatliches Prüfsiegel ist, unterscheidet sich klimaaktiv von allen anderen am Markt befindlichen Gebäudebewertungen,“ schließt Belazzi.

Neu Leopoldau in der Simmelgasse

ARWAG Projekt "Leopoldine"

Raiffeisen Ware Austria in Korneuburg

RWA Campus, © Architekten Maurer&Partner

Double für bauXund

klimaaktiv kürt monatlich das „Projekt des Monats“. In den vergangenen Monaten April und Mai gelang bauXund dabei ein seltenes Double. Für beide ausgezeichneten Projekte koordinierte bauXund die Gebäudebewertung und zeichnete zusätzlich als Bauökologie-Konsulent für die Umsetzung des bauökologischen Konzepts für gesunde Raumluft und Schadstofffreiheit.

Das „Objekt des Monats April“ ist das Wohnprojekt „Blickpunkt 21 – Leopoldine“ in Wien-Floridsdorf der ARWAG Bauträger GmbH. Im neuen Stadtteil "Neu Leopoldau" in der Simmelgasse entstanden 179 freifinanzierte Wohnungen in vier- bis fünfgeschossigen Niedrigenergie-Häusern. Das Wohnprojekt besteht aus vier Bauteilen und alle erreichten den klimaaktiv SILBER Standard.

Das „Objekt des Monats Mai“ ist die neue Zentrale der Raiffeisen Ware Austria in Korneuburg. Es erreicht mit 922 Punkten den klimaaktiv GOLD Standard. Die RWA Unternehmenszentrale, vom Architekturbüro Maurer & Partner entworfen, ist ein Hybridbau aus Beton, Holz und Glas. Auf neun Geschoßen gibt es Arbeitsplätze für 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Dieses ´klimaaktiv Double´ ist für uns Auszeichnung und Antrieb zugleich,“ stellt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi fest. „Wir bemühen uns als Auditoren für einen bestmöglichen Ablauf und ein bestmögliches Ergebnis bei den von uns koordinierten Gebäudezertifizierungen. Dass nun zwei so unterschiedliche Projekte, ein Wohnbau in Wien und ein Büroprojekt in NÖ, als Projekt des Monats hintereinander ausgezeichnet werden, freut uns sehr.“

bauXund koordiniert österreichweit als Auditor derzeit etwa 40 Gebäudezertifizierungen gemäß klimaaktiv, ÖGNB und ÖGNI.

Xunde Volksschule Wolkersdorf

Xunde Volksschule Wolkersdorf

Xunde Volksschule Wolkersdorf

Xunde Volksschule Wolkersdorf

Die Stadtgemeinde Wolkersdorf hat im Jänner 2021 die umfassende Sanierung ihrer Volksschule erfolgreich abgeschlossen. bauXund führte die bauökologische Begleitung des Bauvorhabens durch und konnte nach erfolgreichen Raumluftmessungen das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ ausstellen. Ende Februar 2021 konnte bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi die Urkunde Bürgermeister Ing. Dominic Litzka und Amtsleiter Ing. Franz Holzer übergeben.

Der zweistufige Bauablauf begann 2018 mit einem Teilabbruch und Neubau, im November 2019 begann die Bestandsanierung, die Ende 2020 abgeschlossen war. Das Gesamtgebäude hat 8.700 m2 Bruttogeschoßfläche. Es hat auch sehr gute Energiekennwerte und eine kontrollierte Be- und  Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, die für kontant gute Raumluftqualität sorgt.

„Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss dieses anspruchsvollen Sanierungsprojekts“, sagt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Die Stadtgemeinde Wolkersdorf nimmt durch die hohen ökologischen Vorgaben ihre Vorbildfunktion als öffentlicher Bauherr vorbildlich war.“

bauXund setzt seit 20 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. „bauXund schadstoffgeprüft“ ist die Premium-Version dieser Begleitung mit strengeren Prüfkriterien, noch detaillierter Baubegleitung und verpflichtenden Raumluftmessungen.

Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Ausschreibung und sie wurden damit Vertragsbestandteil der Auftragnehmer. bauXund prüfte die von den Professionisten verwendeten Produkte vor deren Einsatz und stellte anschließend durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher.

„Die Stadtgemeinde Wolkersdorf strebt auch bei jüngst begonnenen Kindergartenneubau im Ortsteil Münichsthal das bauXund schadstoffgeprüft Prüfsiegel an,“ hält Thomas Belazzi fest. „Gerade bei Bildungsbauten wie Schulen und Kindergärten sind gesunde Innenräume durch geprüfte Bauökologie-Vorgaben und mechanische Lüftung sehr wichtig“, schließt Belazzi.

Forschungsprojekt RCC für mehr Klimaschutz

RCC-Wand- und Deckenelemente in Testphase

Forschungsprojekt RCC für mehr Klimaschutz

RCC-Betonierabeiten

Forschungsprojekt RCC für mehr Klimaschutz

RCC-Schalungsarbeiten

Forschungsprojekt RCC für mehr Klimaschutz

Europaweit sind die Bemühungen einer Decarbonisierung der Bauwirtschaft mit einer Ökologisierung des wichtigsten Baustoffes untrennbar verbunden: Beton.

Zentraler Punkt ist, den CO2-„Rucksack“ von Beton zu reduzieren. Technologisch gibt es dafür unterschiedliche Ansätze, die aber immer dieselbe Grundidee haben: Den Anteil an Zementklinker zu reduzieren, da dessen Herstellung im Drehrohrofen des Zementwerks die Ursache der hohen CO2-Emissionen ist. Alle Ansätze gehen mit einer veränderten Praxis in der Erfüllung der normativen Anforderungen einher: Das Konzept des Performance-Betons. Den Beton nach seinen technischen Eigenschaften zu bewerten und nicht nach dem Zementgehalt wie normativ definiert.

Das CO2-Reduktionspotenzial des Performance-Betons ist technisch sofort mit am Markt befindlichen Produkten umsetzbar, es fehlt derzeit einzig an den praktischen technischen Erfahrungen und normativen Rahmenbedingungen im großvolumigen Hochbau.

bauXund und forschen planen bauen Romm ZT koordinieren das Forschungsprojekt RCC, das praxisnah diese Entwicklung vorantreiben soll. RCC steht für Reduced Carbon Concrete, CO2 reduziertem Beton. Das einjährige Projekt wird vom Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) und der MA20 Energieplanung der Stadt Wien gefördert. Projektnehmer ist der Bauträger Strabag Real Estate. Projektpartner sind - neben bauXund und Romm ZT - Wopfinger Transportbeton (Betonhersteller), Dr. Ronald Mischek ZT (Statik), Materialprüfanstalt Hartl (Messinstitut, SV), Dr. Johann Horvath (Beton-SV) und als Baufirma Strabag SE. Projektbeginn war im September 2020.

Der gewerbliche Bauträger Strabag Real Estate GmbH errichtet im Wiener Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof das 19-stöckige Wohnhochhaus „Taborama“ mit 213 Wohnungen. RCC-Ziel ist es, technische Erfahrungen und normativen Rahmenbedingungen für COreduzierten Beton im großvolumigen Hochbau zu sammeln, um RCC-Beton beim Bau des Taborama einzusetzen. Das RCC-Ziel soll mittels Testbetonierung mit RCC-Beton im Sommer- und Winterfall sowie in der Fertigteilherstellung erfolgen. Das Projekt ist, Stand Ende November, in Umsetzung.

„Das RCC-Forschungsprojekt soll einen wichtigen Beitrag für die dringend erforderliche Reduktion der Beton verursachten CO2-Emissionen leisten“, stellt Dr. Thomas Belazzi, bauXund-Geschäftsführer und Co-Projektleiter von RCC, fest. „Wir freuen uns über die Förderung des Klimaschutzministeriums und der Stadt Wien, die offensichtlich auch das große Klimaschutzpotenzial unseres Forschungsansatzes unterstützen wollen.“

>> weitere Informationen

Zertifizierte Schanzen

Bpl.K, © Expressiv GmbH

Zertifizierte Schanzen

Bpl.J, © Expressiv GmbH

Zertifizierte Schanzen

Bpl.K rechts, Bpl.J links, © Expressiv GmbH

Zertifizierte Schanzen

Der Bauträger Familienwohnbau errichtet 243 geförderte Wohnungen im neuen Wohnbezirk „An der Schanze“ im 21. Wiener Gemeindebezirk, auf den Bauplätzen J und K des gleichnamigen Bauträgerwettbewerbsgebiets. Angestrebt ist für beide Bauplätze jeweils eine klimaaktiv Silber Gebäudebewertung. Der Baubeginn ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant.

bauXund ist bei beiden Bauplätzen jeweils der klimaaktiv Auditor, führt die bauökologischen Begleitung durch ein Produkt- und Chemikalienmanagement durch, erstellt die Gebäude-Ökobilanz und koordiniert die Messleistungen.

„Wir freuen uns, dass wir erneut für die Familienwohnbau die Gebäudebewertungen dieser beiden innovativen Bauprojekte durchführen dürfen“, sagte bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Gebäudebewertungen unterstützen die Qualität der Planung und sichern diese dann bei der Ausführung. Gleichzeitig kommunizieren sie, unabhängig überprüft, die Qualitäten eines Projekts“, umschreibt Belazzi die Mehrwerte einer Zertifizierung.

Das städtebauliche Leitbild sieht auf den Bauplätzen J und K eine Mischnutzung sowie Wohnen vor. Auf Bauplatz J werden 52 Wohn- und 5 Gewerbeeinheiten sowie 3 Ateliers mit ca. 5.600 m2 BGF errichtet. Auf Bauplatz K werden 191 Wohneinheiten, ein Heim mit 11 Heimplätzen und eine Gewerbeeinheit mit insgesamt etwa 19.000 m2 BGF errichtet. Die Architektur der beiden Bauprojekte stammen von feld72 Architekten und TC trans_city architecture, die Landschaftsplanung von Carla Lo.

Der vom wohnfonds_wien in Kooperation mit der IBA_Wien ausgelobte Bauträgerwettbewerb "An der Schanze" startete im Februar 2019. In einem 2-stufigen Verfahren wurden die Grundlagen für ein neues, lebendiges Stadtquartier mit hoher Wohnqualität und urbanem Charakter gelegt. Auf insgesamt 10 Bauplätzen werden mehr als 1.500 Wohnungen mit etwa 182.000 m² Gesamtnutzfläche und ein Studierendenwohnheim auf einer Fläche von 7 ha errichtet werden. Geplant ist ein hoher Grad an Nutzungsdurchmischung mit einem vielfältigen Freiraumkonzept mit einer Stadtwildnis. Die Gestaltung erfolgte auf Basis der Greenpass-Mikroklima-Simulation.

Der Ortsname „An der Schanze“ leitet sich von einer Feldschanze ab, die in der Nähe 1866 im österreichisch-preußischen Krieg angelegt war. Schanzen waren Erdwälle mit dreieckigen oder quadratischen Grundrissen zur besseren Abwehr von Infanterie- oder Kavallerieangriffen.

 

BUWOG Kunden- und Verwaltungszentrum
BUWOG Kunden- und Verwaltungszentrum - Empfang
BUWOG Kunden- und Verwaltungszentrum

Goldige BUWOG-Zentrale

Das vor wenigen Monaten eröffnete BUWOG Kunden- und Verwaltungszentrum in der Rathausstraße 1 im 1. Wiener Gemeindebezirk wurde kürzlich von der „Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft“ (ÖGNI) mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Auditoren dieses Projekt waren gemeinsam bauXund und Ecotech Building Solution.

Am Montag, den 21.9.2020, übergab die Geschäftsführung der ÖGNI gemeinsam mit den Auditoren der bauXund und Ecotech das Zertifikat an die BUWOG. Daniel Riedl, Vorstandsmitglied der Vonovia SE und verantwortlich für das gesamte BUWOG-Geschäft in Österreich, zeigte sich nach Übernahme der Auszeichnung hoch erfreut: „Wir haben bei diesem Projekt von Anfang an auf höchste Nachhaltigkeits-Standards gesetzt, um mit unserem neuen Standort eine Vorreiterrolle einzunehmen. Für diese tolle Auszeichnung haben sehr viele Leute hart gearbeitet, mein Dank gilt dem gesamten Projektteam und allen, die die letzten Jahre mitangepackt haben.“

Im Rahmen der Prüfung wurden diverse Themenfelder bewertet. Neben der sehr hoch eingestuften ökologischen und ökonomischen Qualität überzeugte die Rathausstraße 1 vor allem auch in der „sozial-funktionalen Qualität“ sowie in den Kategorien „Prozess Qualität“ und „Standort Qualität“. „Die Zertifizierung dieses innerstädtischen Landmarks in unmittelbarer Nähe von Parlament und Rathaus war für uns ein ganz besonderer Auftrag“, stellen bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi und Ecotech-Geschäftsführer Mag. DI Wolfgang Lukaschek gemeinsam fest. „Die nun erfolgreich abgeschlossene ÖGNI Gold Gebäudezertifizierung belegt die vielfältigen Qualitäten der neuen BUWOG-Zentrale.“

Das Gebäude wurde von der ARGE Schuberth Schuberth / Stadler Prenn / Ostertag entworfen. Für die Innengestaltung zeichnet das Atelier Heiss verantwortlich. Bei der Planung und Errichtung wurde durch den Einsatz nachhaltiger Baumaterialien sowie mit dem Produkt- und Chemikalienmanagement eine messtechnisch nachweisbare gesunde Raumluft sichergestellt. bauXund begleitete die Umsetzung und stellte die Integration der bauökologischen Vorgaben des Bauvorhabens, der ÖGNI-Kriterien, für alle Subunternehmer-Leistungen sicher.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BUWOG stehen im neuen Kunden- und Verwaltungszentrum insgesamt 108 Fahrradabstellplätze, Fahrräder und E-Bikes für Dienstwege sowie acht Ladestationen für E-Autos zur Verfügung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können zudem gratis das Jobticket der Wiener Linien beziehen.

 

Kindergarten Münichsthal

© Treberspurg und Partner Architekten ZT GmbH

Kindergarten Münichsthal

© Treberspurg und Partner Architekten ZT GmbH

Kindergarten Münichsthal

© Treberspurg und Partner Architekten ZT GmbH

Schadstoffgeprüfter Kindergarten Münichsthal

Die Stadtgemeinde Wolkersdorf errichtet mit dem Kindergarten Münichsthal eine neue Kinderbetreuungseinrichtung. Dieser zweigruppige Kindergarten hat 900 m2 und ist das Siegerprojekte eines Architekturwettbewerbs. Es stammt vom Wiener Architekturbüro Treberspurg und Partner ZT. Planungsziel ist der klimaaktiv Gold Standard, welcher auch ein angenehmes Raumklima im Sommer wie Winter sicherstellen wird. Der Baubeginn ist für September 2020 geplant, die Fertigstellung für August 2021.

bauXund ist für das klimaaktiv Audit und die bauökologische Begleitung des Bauvorhabens verantwortlich. Bauökologisch hat sich der Bauherr für die Umsetzung des Prüfsiegels „bauXund schadstoffgeprüft“ entschieden.

„Der Kindergarten Münichsthal ist bereits das zweite Bildungsgebäude der Stadtgemeinde Wolkersdorf, welches nach den bauökologischen Kriterien des Prüfsiegels „bauXund schadstoffgeprüft“ errichtet wird,“ freut sich bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Bereits 35 Neubau- und Sanierungsgebäude mit unterschiedlichen Nutzungen haben in den letzten Jahren unser anspruchsvolles Prüfzeichen erhalten bzw. sind derzeit in Umsetzung.“

Städtebauliche Zielsetzung des Projekts ist es, die vorhandene Haken-/Streckhof-Gebäudestrukturen der Region aufzugreifen und daraus eine modifizierte, flexible und möglichst kompakte Bebauung in Passivhausbauweise zu entwickeln. Hohe, helle Räume, windgeschützte Innenhöfe, ein Bewegungsraum sowie ein geräumiger Garten mit vielen Spielmöglichkeiten werden ein ideales Umfeld für die Kinder ergeben. Es werden zwei Gruppenräume gebaut, eine Erweiterung auf drei ist jederzeit möglich.

„Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Ausschreibung. Damit werden diese Vertragsbestandteil für die ausführenden Firmen,“ beschreibt Thomas Belazzi den Ablauf der Umsetzung. „bauXund prüft dann vor deren Einsatz in der Bauphase die von den Professionisten gemeldeten Produkte und stellte anschließend in Zusammenarbeit mit der ÖBA durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher. Auf diese Weise haben wir in den letzten 20 Jahren über 800 Bauvorhaben in ganz Österreich erfolgreich bauökologisch begleitet. Unser Prüfsiegel ist die Premium-Version einer bauökologischen Begleitung in Österreich.“

Weitere Informationen zum bauXund Prüfsiegel: https://bauxund.at/leistungen/schadstoffgeprueft-pruefsiegel/

Am Foto (von links) Karl-Heiz Daurer (GBI), Erol Milo (SRE), Lukas Clementschitsch und Thomas Belazzi (bauXund), Johannes Mayr (SRE), Peter Engerth (ÖGNI), Yevgeniy Tyshetskyy und Christian Kerth (SRE).

© Michael Sazel

Ari-Rath-Haus, Rohbau

Gold für Ari-Rath-Haus

Am 25. Juni 2020 bekamen die Bauherrn Strabag Real Estate (SRE) und GBI von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienentwicklung (ÖGNI) die Vorzertifikatsurkunde in „Gold“ für das bisher „Square Two“ genannte Studentenheim in Wien-Heiligenstadt.

Am Foto (von links) Karl-Heiz Daurer (GBI), Erol Milo (SRE), Lukas Clementschitsch und Thomas Belazzi (bauXund), Johannes Mayr (SRE), Peter Engerth (ÖGNI), Yevgeniy Tyshetskyy und Christian Kerth (SRE).

Unter dem „Square Two“-Dach wird ein SMARTments student mit 147 Einheiten sowie ein SMARTments business mit 166 Einheiten unter dem Namen „Ari Rath Haus“ am Leopold-Ungar-Platz Studierenden wie Geschäftsreisenden eine Unterkunft bieten. Den Namen Ari Rath Haus trägt das Projekt, weil nach der Tradition der Moses Mendelssohn Stiftung, als Muttergesellschaft der GBI, jedes SMARTments nach herausragenden jüdischen Persönlichkeiten der jeweiligen Stadt benannt wird. Der 1925 in Wien geborene Rath emigrierte 1938 nach Israel. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der international anerkannte Publizist wieder in Wien, wo er 2017 starb.

„Das Square Two schließt die langjährige Entwicklung dieses Stadtteils im 19. Wiener Gemeindebezirk, in dem nun Wohnen, Büro, Forschung und Lehre beheimatet sind, erfolgreich ab,“ stellt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi fest. „Wir freuen uns, dass bauXund gemeinsam mit Partner Eoctech die Zertifizierung dieses besonderen Gebäudes koordinieren.“

>> Download Vorzertifikatsurkunde in „Gold“