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Dr. Martin Weigl-Kuska

„Altholz kann nur 10% des Frischholzes ersetzen“

Dr. Martin Weigl-Kuska

© HFA/Alice Schnür-Wala

Trockenes Altholz spart Prozessenergie

Trockenes Altholz spart Prozessenergie © HFA

Von gebrauchtem BSH zu Stablamellen

Von gebrauchtem BSH zu Stablamellen © HFA

Mobile Analysen identifizieren Schwermetalle

Mobile Schwermetallanalysen © ACR/schewig-fotodesign

Aufbereitetes Altholz von einem Anfallsort

Aufbereitetes Altholz von einem Anfallsort © HFA

Zerlegung von Holzfenster für neue Nutzung

Zerlegung von Holzfenster für neue Nutzung © HFA

„Altholz kann nur 10% des Frischholzes ersetzen“

Interview mit Dr. Martin Weigl-Kuska, Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft an der Holzforschung Austria.

Das Interview führt Dr. Thomas Belazzi, Geschäftsführer der bauXund gmbh.

Belazzi:  Bitte um eine kurze Vorstellung von Ihnen und Holzforschung Austria.

Weigl-Kuska: Ich bin Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft an der Holzforschung Austria, arbeite hier seit 13 Jahren. Ich habe eine Chemie-HTL absolviert und dann an der BOKU Holzwirtschaft studiert und auch promoviert. Nach einigen Jahren in der Forschung und der Industrie bin ich zur Holzforschung gekommen.

Die Holzforschung Austria ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit drei Geschäftsfeldern. Forschung & Entwicklung. Prüfung, Inspektion, Zertifizierung und Eichung sowie Wissenstransfer. Bei letzterem bieten wir Seminare an, machen Veranstaltungen wie das Kreislaufforum Holz und verfassen Publikationen in Fachmedien.

Die Holzforschung Austria ist ein gemeinnütziger Verein. Die Mitgliederstruktur orientiert sich an der Wertschöpfungskette Holz ab dem Rundholz, d.h. alles nach dem Forst. Es gibt hier viele Branchen – von der Sägewirtschaft über Holzwerkstoffe und Holzbaubereich und dem Innenausbau bis zum Koppelprodukt Pellets.

Belazzi:  Sie haben das Kreislaufforum Holz angesprochen. Was ist das?

Weigl-Kuska: Tue Gutes und sprich darüber. Getreu diesem Motto veranstalten wir dieses zum zweiten Mal am 17.9.2026 in Wien. Ziel ist es Erkenntnisse aus Praxis zur Zirkularität von Holz zu transportieren, Infos von der Branche für die Branche und die Vernetzung mit den Partnern. Es wird Vorträge zu kreislauffähigen Planen mit Holz, zu Möglichkeiten Altholz in neuen Produkten zu verwenden, zum Umgang mit Schadstoffen im Altholz und zu den Massenströmen in der Holzwirtschaft und vieles mehr geben.

Belazzi: Was sind die zentralen Themen in Ihrem Arbeitsbereich Kreislaufwirtschaft?

Weigl-Kuska: Mein Fachbereich kommt aus der Umweltanalytik, das Thema Altholz gibt es seit den 1990er Jahren. Heute geht es um die Umsetzung der Recyclingholz- und der Altholz-Verordnung. Analytisch sind Biozide wie PCP und Lindan, PAK, Schwermetalle, Schwefel und Chlor zentrale Parameter.

Belazzi: Wieviele Prozent der Abfallholz geht in Österreich in die thermische Verwertung, sprich: Verbrennung - und wieviel wird materiell genutzt?

Weigl-Kuska: 70-80% des Altholzes gehen in Österreich in die Spanplatte und das seit vielen Jahren, der Rest in die thermische Verwertung. Unser Projekt Triple A Holz, Altholz Aufkommen Austria, belegt dies.

Belazzi: Warum gerade die Spanplatte?

Weigl-Kuska: Hammermühlen zerkleinern das Altholz für Spanplatten, diese sind gegenüber Metallteilen im Altholz relativ unempfindlich, ganz anders als Sägen für hochwertigere Anwendungen.

Belazzi: Die Spanplatte ist damit derzeit der einzige materielle Verwertungspfad?

Weigl-Kuska: Ja, weitgehend. Ziel sind höherwertige Szenarien, kein spanen, sondern die Holzstrukturen erhalten. Das wäre auch ökologisch vorteilhaft, denn Altholz ist schon getrocknet und regional verfügbar. Es hat daher deutlich weniger Primärenergieverbrauch als neue Holzprodukte aus Rundholz.

Belazzi: Wie hoch ist der Altholz-Anfall in Österreich? Wieviel Frischholz könnte Altholz ersetzen?

Weigl-Kuska: Es geht nicht um einen Wettbewerb mit dem Forst. Abfallstatistiken zeigen, dass nur 10% des Altholzes Frischholz ersetzen kann.

Belazzi: Was hemmt die Weiterverwendung von Altholz?

Weigl-Kuska: Die Produktnormen müssen Altholzeinsatz zulassen und eventuell erforderliche zusätzliche Kriterien, etwa für Emissionen und Schadstoffen im Holz, definieren oder einen eigenen Stoffstrom für Altholz definieren. Diese Prozesse laufen, sind aber noch nicht abgeschlossen.

Belazzi: Und wie ist es heute, in der Zeit vor diesen neuen Normen?

Weigl-Kuska: Es gibt seit Jahren die gelebte Praxis der Haftung der Planenden bzw. des Holzherstellers zum Altholzeinsatz. Geschlossene Materialkreiskäufe funktionieren nur, wenn der Neueinsatz absehbar ist, es nur eine Zwischenlagerung vor dem nächsten Einsatz gibt. Heute schon nehmen einzelne spezialisierte Unternehmen Filetstücke beim Holzrückbau, etwa Dippelbaumdecken, heraus und verkaufen diese überarbeitet für hochpreisige Anwendungen. Etwa als Dreischichtplatten für Innenausbau mit Dekorfunktion. Aktuell sind die Mengen in diesem Sortiment aber sehr klein. Diese Schwelle kann nur mit Produktnormen überschritten werden.

Hauptziel ist Sortimente aus der thermischen Fraktion in die materielle Nutzung zu überführen, störende Produkteigenschaft, etwa Kunststoffbeschichtung zu entfernen. Dann kann es zurück in die Holznutzungskaskade kommen. Und wenn erforderlich, werden die Kontamination etwa durch Schwermetalle oder Biozide entfernt. So ist etwa bei Altholz aus Fenstern nur weniger als der erste Millimeter mit Blei aus alten Pigmenten kontaminiert. Wenn diese Beschichtung abgetragen ist, sind Sekundärnutzungen gut möglich, etwa Holz aus Altfenstern in der Zwischenschicht von Parkettböden zu nutzen. Die Grenzwerte werden eingehalten, das zeigen unsere Untersuchungen.

Belazzi: Was ist mit kesseldruckimprägniertem Holz?

Weigl-Kuska: Da ist das Biozid sehr tief im Holz, das muss derzeit verbrannt werden. Hierfür gibt es derzeit keine andere technische Lösung.

Belazzi: Es gibt seit über einem Jahr den ReParkett der steirischen Firma Weitzer Parkett. Das ist für mich ein sehr schönes Beispiel einer Nutzungsdauerverlängerung.

Weigl-Kuska: Genau. Altes Eichenparkett aus Gründerzeithäusern wird so rückgebaut, dass dessen Struktur geschont wird. Dann wird das Holz werkseitig gesichtet, überarbeitet und mit einer neuen Oberfläche versehen. Das ist aus der CO2-Perspektive ein sehr nachhaltiges Produkt.

Belazzi: Gibt es noch andere Beispiele von überarbeiteten genutzten Produkten?

Weigl-Kuska: Es gibt in Österreich Fensterkantel-Hersteller, die ebenfalls Altholz sägen und weiterverarbeiten. Auch Dreischichtplatten werden so hergestellt. Über Marketing wird dies auch kommuniziert, die Ästhetik von Altholz ermöglicht, höherpreisige Produktpreise. Technisch weitestgehend fertig entwickelt, aber noch nicht am Markt erhältlich, sind Brettsperrholzplatten mit Altholzlamellen, zumindest bei ausgewählten Unternehmen.

Belazzi: Das heißt, bei Holzprodukten steht die Weiterverwendung nach Ende der Erstnutzung, abgesehen von der Spanplatte, erst am Anfang. Ich denke, die neue EU-Gebäude-Richtlinie EBPD und die dort verankerte Ökobilanz-Plicht wird diese Entwicklungen beschleunigen.

Weigl-Kuska: Ich denke ja. Ökobilanzen werden alle 5 Jahre aktualisiert, selten früher. Wir beraten Produzenten, um Verbesserungen zu erreichen. Eine Strategie ist auch das Bewusstsein mit Forschungsprojekten zu schaffen, dass Altholz CO2-mäßig gegenüber Frischholz beträchtliche Vorteile hat, weil es keine Trocknung benötigt. Von vielen dieser Projekte sind Projektberichte auf unserer Homepage downloadbar, etwa von TimberLoop.

Belazzi: Es gibt auch eine wirtschaftliche Logik. Denn die EBPD verlangt ab 2028 für alle neuen Gebäude über 1000 m² und dann ab 2030 für alle Neubauten, dass für diese eine Ökobilanz erstellt werden muss. Und gleichzeitig gibt es Anreize, etwa durch Förderungen, Wettbewerbe, Zertifizierungen, dass diese Gebäude-Ökobilanz deutlich besser als durchschnittlich sind. Weiters ist gesetzlich festgelegt, dass die Zielwerte jährlich abgesenkt werden. Wir als bauXund sind mittlerweile tagtäglich mit solchen Ökobilanz-Optimierungen beschäftigt, vor zwei Jahren war das für viele noch gar kein Thema. Der Druck der EBPD bzw. die damit zusammenhängenden Anreize hängen bildlich gesprochen als Karotten der Bau- und Immobilienbranche schon von der Nase.

Weigl-Kuska: Das ist der springende Punkt. Die Pflicht zur Ökobilanz allein wird nicht viel bewirken, es braucht zusätzlich die Anreize für die Optimierung, die es nun auch bereits gibt.

Wien, im September  2026

Quartier „Village im Dritten“, Wohnprojekt EGW, Stand Frühjahr 2026

Quartier „Village im Dritten“

Wohnprojekt EGW, Stand Frühjahr 2026

Wohnprojekt EGW, Stand Frühjahr 2026

Wohnprojekt Wigeba, Stand Frühjahr 2026

Wohnprojekt Wigeba, Stand Frühjahr 2026

Baustellenkontrolle

Baustellenkontrolle

Quartier „Village im Dritten“

Dieses ist ein bedeutendes innerstädtisches Stadtentwicklungsgebiet im 3. Wiener Gemeindebezirk. Es ist der letzte Bauabschnitt der Neunutzung des Geländes des ehemaligen Aspangbahnhofs, der 1881 eröffnet wurde und bis 1971 für den Personenverkehr und bis 2001 für den Güterverkehr genutzt wurde.

Das Quartier besteht aus rund 2.000 Wohnungen - Miete und Eigentum, freifinanziert und gefördert - sowie rund 40.000 m² für Gewerbe, Einzelhandel, Bildung, Dienstleistungen und Gastronomie. Der Abschluss der Bauarbeiten wird 2027 erfolgen.

„bauXund führt seit 25 Jahren mit dem von uns entwickelten Produkt- und Chemikalienmanagement bauökologische Begleitungen zur Sicherstellung einer guten Raumluftqualität im Wiener Wohnbau durch,“ sagt bauXund Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Die 650 Wohneinheiten der sechs Bauträger sind ein Drittel aller Wohnungen im Quartier Village im Dritten, für die bauXunddie bauökologischen Qualitäten geprüft und sichergestellt hat. Diese Dimension ist ein großer Vertrauensbeweis und freut uns besonders.“

Das Quartier hat ein innovatives Energiekonzept. Es soll viel Energie wie möglich aus lokalen und erneuerbaren Ressourcen gewonnen werden. Das Herzstück ist das größte Erdsondenfeld Österreichs mit insgesamt 500 Erdwärme-Sonden. Diese reichen 150 Meter in die Tiefe und ermöglichen die Nutzung des Erdreichs zum Heizen und zum Temperieren der Wohnungen bzw. Kühlen der Gewerbeflächen.

bauXund hat in diesem Quartier von sechs gemeinnützigen Bauträgern auf fünf Bauplätzen Aufträge für die bauökologische Begleitung (Produkt- und Chemikalienmanagement) erhalten. Diese Bauträger sind Arwag, BSWG, EGW, Heimbau, SG Altmannsdorf-Hetzendorf und Wigeba. Insgesamt errichten diese knapp 650 Wohneinheiten.

„Zusätzlich koordiniert bauXund auch zwei Gebäudezertifizierungen, je einmal ein ÖGNB- und ein klimaaktiv Audit“, freut sich bauXund-Auditor DI Lukas Wukits. „Die ÖGNB-Zertifizierung erfolgt für das Wohnprojekt auf Bauplatz12a der EGW, das klimaaktiv-Audit für das Wohnprojekt auf Bauplatz 6 der Wigeba. Beide werden 2027 erfolgreich abgeschlossen sein.“

Asbest kann töten: Neue Regeln sollen Beschäftigte besser schützen

Asbestrückbau: Schwarzbereich mit Schleuse

Asbestrückbau: Schwarzbereich mit Schleuse

PVC-Asbest-Belag

PVC-Asbest-Belag

Verfliesungen mit asbesthaltigem Kleber

Verfliesungen mit asbesthaltigem Kleber

Asbesthaltige Dachdeckung

Asbesthaltige Dachdeckung

Asbest kann töten: Neue Regeln sollen Beschäftigte besser schützen

Bis zu 88.000 Todesfälle pro Jahr könnte Asbest in den EU-Mitgliedstaaten verursachen, schreibt die Europäische Umweltagentur unter Berufung auf eine Schätzung der International Commission on Occupational Health. Bezogen auf die aktuelle EU-Bevölkerung entspricht das rund 195 Todesfällen pro Million Einwohner:innen. Ein erheblicher Anteil entfällt auf asbestbedingten Lungenkrebs und Brustfellkrebs (Mesotheliom). In Österreich dürfte die Zahl der asbestbedingten Todesfälle zwar unter dem EU-Durchschnitt liegen. Die Datenlage – etwa bei Statistik Austria und der AUVA – ist jedoch unbefriedigend. Insbesondere asbestbedingte Lungenkarzinome werden nicht eindeutig als Folge einer Asbestexposition erfasst.

Rund 35 Jahre nach dem österreichischen Asbestverbot von 1990 kann die Zahl der asbestbedingten Todesfälle mit etwa 150 pro Jahr geschätzt werden und ist nach wie vor erschreckend hoch. Ein wesentlicher Grund dafür ist die lange Latenzzeit: Zwischen Asbestexposition und dem Ausbruch einer Erkrankung können mehrere Jahrzehnte liegen. Hinzu kommt das nach wie vor mangelnde Bewusstsein für die Gefahren beim Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen, insbesondere bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten. Als langjährige Schadstofferkunderin erlebt bauXund dieses Mindset weiterhin viel zu häufig. Wirksame Schutzmaßnahmen – etwa geeignete persönliche Schutzausrüstung und ein konsequenter, zerstörungsfreier Rückbau – werden noch immer zu oft vernachlässigt. Asbest ist daher kein Relikt der Vergangenheit: Auch Jahrzehnte nach dem Verbot besteht bei Sanierungs- und Abbrucharbeiten ein erhebliches Gesundheitsrisiko, wenn asbesthaltige Materialien nicht fachgerecht erkannt, entfernt und entsorgt werden.

Die immer noch große Zahl asbesthaltiger Materialien in Gebäuden in Zusammenhang mit dem gestiegenen Bewusstsein für die Gesundheitsrisiken durch freigesetzte Asbestfasern bewirkten 2023 eine Anpassung der seit 2009 geltenden EU-Richtlinie 2009/148/EG über den Schutz der ArbeitnehmerInnen vor der Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz. Die entsprechenden Änderungen wurden mit der EU-Richtlinie (EU) 2023/2668 beschlossen und mit der Novelle zur Grenzwerteverordnung (GKV) vom 30. Dezember 2025 (BGBl. II Nr. 339/2025) in österreichisches Recht überführt. Sie sind seit dem 1. Jänner 2026 in Kraft. Die wesentlichen Eckpunkte sind:

  • Strengerer Grenzwert für die Raumluft: Der Wert für die maximal zulässige Konzentration von Asbestfasern in der Arbeitsplatzluft wurde mit 1.1.2026 von 100.000 auf 10.000 Fasern pro Kubikmeter Luft abgesenkt. Am 21.12.2029 wird dieser weiter auf 2.000 Fasern/m³ reduziert. Das ist besonders für den Asbestrückbau von Bedeutung.
  • Eintragungspflicht für Asbestrückbau-Firmen („Ermächtigungspflicht“): Abbruch- und Sanierungsarbeiten mit Asbest dürfen nur noch von offiziell gelisteten, sogenannten „ermächtigten Betrieben“, durchgeführt werden (§ 26 GKV 2025). Als „ermächtigt“ gilt ein Arbeitgeber, wenn er in der dafür neu geschaffenen und online einsehbaren Liste des Arbeitsinspektorats beim Sozialministerium eingetragen ist. Für die Eintragung muss die Firma diverse Kompetenz-Nachweise zu Asbestarbeiten erbringen. 
  • Gesundheitsüberwachung für Asbestarbeiter: Grundlage ist die VGÜ (Verordnung für Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz): Das Expositionsverzeichnis für Arbeitnehmer gilt nun ohne Ausnahmen. Auch bei gelegentlichem Kontakt ist nun ausnahmslos eine Erst- und Folgeuntersuchung gemäß VGÜ erforderlich.
  • Meldung von Asbestarbeiten an das Arbeitsinspektorat: Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Asbestarbeiten (auch nun etwa für Dachdeckerarbeiten kürzer als 5 Tage) vorab an das zuständige Arbeitsinspektorat als „Meldung von Asbestarbeiten gemäß § 97 Abs. 7 ASchG und § 22 Abs. 1 Grenzwerteverordnung (GKV)“ über das Online-Portal der BUAK zu melden.
  • Verstärkte Schulungspflicht für Beschäftigte bei Asbestarbeiten: Diese Pflichten für Beschäftigte bei Asbestarbeiten wurden stark erweitert und verlangen nun auch praktische Übungen (GKV § 25a).
  • Asbesterkundungspflicht: Die schon bisher gültige Gefahrenermittlungspflicht gemäß 41 und § 43 ASchG wurde verschärft. Im neuen § 22a GKV ist explizit geregelt, dass Arbeitgeber vor Beginn von Abbruch-, Sanierungs-, Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten alle erforderlichen Schritte unternehmen müssen, um potenziell asbesthaltige Materialien zu identifizieren.

„Die hohen Erkrankungs- und Todeszahlen zeigen wie dringend ein wirksamerer Arbeitnehmerschutz und mehr Augenmerk auf die Fachkunde beim Asbestrückbau erforderlich sind. Daher begrüßen wir die seit Jahresbeginn geltenden neuen gesetzlichen Regelungen“, sagt bauXund-Geschäftsführer Dr. Thomas Belazzi. „Es ist zu befürchten, dass ein signifikanter Teil der neu diagnostizierten Asbesterkrankungen auf Expositionen nach dem Asbestverbot von 1990 zurückzuführen ist. Umso wichtiger sind eine gründliche Schadstofferkundung, bei der sämtliche asbesthaltigen und natürlich auch andere schadstoffhaltigen Bauprodukte identifiziert werden und ein fachgerechter, gewissenhafter Asbestrückbau nach den neuen Schutzvorgaben.“

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

Außenansicht

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

Außenansicht

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

Innenansicht

GNICE – Wohnleuchtturmprojekt in Salzburg

Im Salzburger Stadtteil Gneis wurde das für Salzburg sehr großes Wohnprojekt GNICE des Bauträgers Heimat Österreich Anfang Juli 2026 an die Nutzer:innen übergeben. Hinter dem Projektnamen GNICE verbirgt sich ein Projekt mit 17 mehrgeschossigen Wohngebäuden, 258 geförderten Wohnungen, einem Kindergarten mit 4 Gruppen, eine Krabbelgruppe, Arztordinationen, Betreutes Wohnen, Gemeinschaftsflächen und großzügige Außenanlagen. Es ist als Plusenergiequartier konzipiert und ist klimaaktiv Gold zertifiziert.

bauXund hat bei diesem Projekt mit einem Produkt- und Chemikalienmanagement die Prüfung der eingesetzten Baustoffe und Bauchemikalien verantwortet,“ sagt bauXund-Projektleiterin Birgitt Matzke. „Wir haben die gesunde Raumluft in den Innenräumen sichergestellt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum klimaaktiv Audit geleistet.“

In unmittelbarer Nähe findet sich alles, was für das tägliche Leben benötigt wird. Die Innenstadt von Salzburg ist in ca. 10 Minuten erreichbar. Mit dem nahegelegenen Eichetwald liegt das Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür.

GNICE vereint unterschiedliche Wohnformen an einem Ort: Eigentum, Baurechtseigentum, gefördertes Wohnen und Betreutes Wohnen. Es ist Teil des EU-Forschungsprojekts „Syn.ikia“ mit dem Ziel, Plus Energie Quartiere zu forcieren. Dies geschieht durch Umsetzung von vier Demonstrationsprojekten in vier europäischen Klimaregionen, bei denen Erkenntnisse durch Simulation und Monitoring gewonnen werden sollen. Zudem sollen Barrieren aufgezeigt und Beispiele verbreitet werden.

GNICE zeichnet sich durch ein innovatives Energieversorgungskonzept aus. Dieses ermöglicht, dass die gesamte Anlage nahezu vollkommen autonom, CO2-neutral und unabhängig von fossilen Energieträgern betrieben werden kann. Dies wird durch die Kombination mehrerer Technologien wie Solar, Geothermie, Bauteilaktivierung und Abwasserwärmerückgewinnung möglich. Ein Herzstück ist ein 120.000 Liter Pufferspeicher. Dies spart den Nutzer:innen Betriebskosten und der Atmosphäre CO2-Emissionen.

Die Finanzierung erfolgte durch die Wohnbauförderung des Landes Salzburg sowie diversen Zuschüssen für Forschungsprojekte und aus anderen Quellen.

Weitere Infos und Eindrücke im sehenswerten Video zum GNICE-Projekt.

Wohnprojekt Nordwestbahnhof Bpl.6

Wohnprojekt Anton-Freunschlag-Gasse

Wohnprojekt Nordwestbahnhof Bpl.6

Der Bauträger RE Wohnraum GmbH strebt für sein Wohnprojekt am Nordwestbahnhof auf Baufeld 6 im 20. Wiener Gemeindebezirk das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ und den Nachweis der EU-Taxonomie Konformität an. Geplant sind 150 Eigentumswohnungen. Damit ist dieses Projekt ein weiteres des Bauträgers, das die anspruchsvollen bauökologischen Standards des bauXund-Prüfsiegels erfüllt.

bauXund setzt seit mehr als 20 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. „bauXund schadstoffgeprüft“ ist die Premium-Version dieser Begleitung mit strengeren Prüfkriterien, noch detaillierterer Baubegleitung und verpflichtenden Raumluftmessungen. Bisher wurde das Prüfzeichen mehr als vierzig Mal für Wohnprojekte, Bürogebäude sowie einen Kindergarten und ein Jugenheim verliehen.

Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Generalunternehmer-Ausschreibung und sie wurden damit Vertragsbestandteil des GU. bauXund prüfte die vom GU und seinen Subunternehmern verwendeten Produkte vor deren Einsatz und stellte anschließend durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher.

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund begleitet die Ausschreibung und stellte so die Integration der bauökologischen Vorgaben sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wird die Einhaltung der bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase sichergestellt.
  • Das Hauptaugenmerk gilt der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC, Bioziden, Schwermetallen und organischen Lösungsmitteln (VOC).
  • bauXund koordiniert die Raumluftmessungen (VOC, Formaldehyd, Schimmel) vor Übergabe. Die Erreichung der Zielwerte ist eine zentrale Voraussetzung.

Mehr Infos zum bauXund-Prüfsiegel

Wohnprojekt Gartenheimgasse

Wohnprojekt Anton-Freunschlag-Gasse

Wohnprojekt Gartenheimgasse

Der Bauträger Wiener Heim strebt für sein Wohnprojekt in der Gartenheimgasse 100-102 im 22. Wiener Gemeindebezirk das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ an. Geplant sind 41 Eigentumswohnungen. Damit ist dieses Projekt ein weiteres des Bauträgers, das die anspruchsvollen bauökologischen Standards des bauXund-Prüfsiegels erfüllt.

bauXund setzt seit mehr als 20 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. „bauXund schadstoffgeprüft“ ist die Premium-Version dieser Begleitung mit strengeren Prüfkriterien, noch detaillierterer Baubegleitung und verpflichtenden Raumluftmessungen. Bisher wurde das Prüfzeichen mehr als vierzig Mal für Wohnprojekte, Bürogebäude sowie einen Kindergarten und ein Jugenheim verliehen.

Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Generalunternehmer-Ausschreibung und sie wurden damit Vertragsbestandteil des GU. bauXund prüfte die vom GU und seinen Subunternehmern verwendeten Produkte vor deren Einsatz und stellte anschließend durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher.

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund begleitet die Ausschreibung und stellte so die Integration der bauökologischen Vorgaben sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wird die Einhaltung der bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase sichergestellt.
  • Das Hauptaugenmerk gilt der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC, Bioziden, Schwermetallen und organischen Lösungsmitteln (VOC).
  • bauXund koordiniert die Raumluftmessungen (VOC, Formaldehyd, Schimmel) vor Übergabe. Die Erreichung der Zielwerte ist eine zentrale Voraussetzung.

Mehr Infos zum bauXund-Prüfsiegel

Wohnprojekt Meischlgasse Bpl. 2

Wohnprojekt Meischlgasse Bpl. 2

Wohnprojekt Meischlgasse Bpl. 2

© zoomvp.at

Wohnprojekt Meischlgasse Bpl. 2

Der Bauträger BWS strebt für sein großes Wohnprojekt in der Meischlgasse auf Bauplatz 2 im 23.Wiener Gemeindebezirk das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ an. Geplant sind 285 Eigentumswohnungen. Damit ist dieses Projekt ein weiteres des Bauträgers, das die anspruchsvollen bauökologischen Standards des bauXund-Prüfsiegels erfüllt.

bauXund setzt seit mehr als 20 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. „bauXund schadstoffgeprüft“ ist die Premium-Version dieser Begleitung mit strengeren Prüfkriterien, noch detaillierterer Baubegleitung und verpflichtenden Raumluftmessungen. Bisher wurde das Prüfzeichen mehr als vierzig Mal für Wohnprojekte, Bürogebäude sowie einen Kindergarten und ein Jugenheim verliehen.

Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgt durch deren Integration in die Generalunternehmer-Ausschreibung. Diese werden damit Vertragsbestandteil des GU. bauXund wird die vom GU und seinen Subunternehmern verwendeten Produkte vor deren Einsatz prüfen und deren Verwendung durch baubegleitende Kontrollen sicherstellen.

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund begleitet die Ausschreibung und stellte so die Integration der bauökologischen Vorgaben sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wird die Einhaltung der bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase sichergestellt.
  • Das Hauptaugenmerk gilt der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC, Bioziden, Schwermetallen und organischen Lösungsmitteln (VOC).
  • bauXund koordiniert die Raumluftmessungen (VOC, Formaldehyd, Schimmel) vor Übergabe. Die Erreichung der Zielwerte ist eine zentrale Voraussetzung.

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Wohnprojekt Anton-Freunschlag-Gasse

Wohnprojekt Anton-Freunschlag-Gasse

Wohnprojekt Anton-Freunschlag-Gasse

Der Bauträger Wiener Heim strebt für sein Wohnprojekt in der Anton-Freunschlag-Gasse 73 im 23. Wiener Gemeindebezirk das Prüfsiegel „bauXund schadstoffgeprüft“ an. Geplant sind 30 Eigentumswohnungen. Damit ist dieses Projekt ein weiteres des Bauträgers, das die anspruchsvollen bauökologischen Standards des bauXund-Prüfsiegels erfüllt.

bauXund setzt seit mehr als 20 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. „bauXund schadstoffgeprüft“ ist die Premium-Version dieser Begleitung mit strengeren Prüfkriterien, noch detaillierterer Baubegleitung und verpflichtenden Raumluftmessungen. Bisher wurde das Prüfzeichen mehr als vierzig Mal für Wohnprojekte, Bürogebäude sowie einen Kindergarten und ein Jugenheim verliehen.

Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Generalunternehmer-Ausschreibung und sie wurden damit Vertragsbestandteil des GU. bauXund prüfte die vom GU und seinen Subunternehmern verwendeten Produkte vor deren Einsatz und stellte anschließend durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher.

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund begleitet die Ausschreibung und stellte so die Integration der bauökologischen Vorgaben sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wird die Einhaltung der bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase sichergestellt.
  • Das Hauptaugenmerk gilt der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC, Bioziden, Schwermetallen und organischen Lösungsmitteln (VOC).
  • bauXund koordiniert die Raumluftmessungen (VOC, Formaldehyd, Schimmel) vor Übergabe. Die Erreichung der Zielwerte ist eine zentrale Voraussetzung.

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Wohnprojekt Breitenleerstraße

Wohnprojekt „An der Schanze“

Wohnprojekt Breitenleerstraße

Der gemeinnützige Bauträger ARWAG errichtet in der Breitenleerstraße ein gefördertes Wohnprojekt mit 96 Wohneinheiten.

Das Projekt wird ÖGNI Gold zertifiziert und wird die Vorgaben der EU-Taxonomie VO erfüllen. Der Baustart war im Frühjahr 2025 sein, das Bauende ist für Mai 2027 geplant.

bauXund setzt seit 25 Jahren im Rahmen des von bauXund entwickelten Chemikalien- und Produktmanagements bauökologische Konzepte für gesunde Raumluft und Klimaschutz um. Die Umsetzung der bauökologischen Kriterien erfolgte durch deren Integration in die Ausschreibung und sie wurden damit Vertragsbestandteil der Auftragnehmer. bauXund prüfte die von diesen verwendete Produkte vor deren Einsatz und stellte anschließend durch baubegleitende Kontrollen deren Verwendung sicher.

Die bauXund-Beratungsleistungen:

  • bauXund ist Auditorin der ÖGNI- und EU-Taxonomie-Zertifizierungen und aller dafür erforderlicher Fachplanungsleistungen wie Ökobilanzierung, Bauökologie und Messungen.
  • bauXund begleitet die Ausschreibungen und stellt so die Integration der bauökologischen Vorgaben gemäß ÖGNI- und EU-Taxonomie-Kriterien sicher.
  • Mit dem bauXund Chemikalien- und Produktmanagement wird die Einhaltung aller bauökologischen Qualitätskriterien in der Bauphase sicherstellen.
  • Das Hauptaugenmerk gilt der Minimierung des Einsatzes von gesundheits- und umweltschädlichen Produkten und Chemikalien, insbesondere zur Vermeidung von klimaschädlichen HFKW, von PVC, Bioziden, Schwermetallen, Formaldehyd, organischen Lösungsmitteln (VOC), Weichmachern (SVOC) und SVHC (substances of very high concern).
  •  bauXund führt zu Projektende Raumluftmessungen (VOC; Formaldehyd) zum Nachweis der erfolgreichen Umsetzung durch.